Waldheim – Noch nie gehört?

Das evangelische Ferienwaldheim Stötten ist ein Ferienangebot der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Geislingen für alle Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Seit 1959 treffen sich in den ersten drei Wochen der Sommerferien tagsüber bis zu 250 Kinder aus dem ganzen Kirchenbezirk um im Waldheim einen Teil ihrer freien Zeit zu verbringen.
 

Waldheim – ist man denn da den ganzen Tag im Wald?

Nein. Der Wald hat aber einen großen Stellenwert im Waldheim. Neben dem traditionellen „Lägerlesbau“ aus Naturmaterialien, tollen Geländespielen und dem Erleben der Natur stehen auch noch Singen, Spielen, biblische Geschichten hören, Olympiaden, Basteln und Toben auf dem Programm.

Betreut werden die Kinder von jeweils zwei bis drei geschulten jugendlichen Gruppenmitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Teil schon über jahrelange Erfahrung verfügen. Die Gruppengröße liegt bei ca. 15 gleichaltrigen Kindern. Hinzu kommen gemeinsame Veranstaltungen mit allen teilnehmenden Kindern.

Ein wichtiger Bestandteil des Waldheims sind auch die Mahlzeiten. Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsimbiss sind abwechslungsreich und kindgerecht. Und: Schmecken tut’s immer!

Waldheim macht Spaß. Die Kinder können sich austoben, kreativ verwirklichen und jede Menge neue Freunde kennen lernen.

Waldheim – gibt's das denn nur in Stötten?

In Württemberg gibt es 53 Waldheime. Von Freudenstadt bis Heidenheim, von Heilbronn bis Biberach. Die kleineren Heime nehmen jährlich 50 – 70 Kinder auf. Im “größten Ferienwaldheim Europas” auf dem Gaffenberg in Heilbronn verbringen jeden Sommer ca. 2.500 Kinder ihre Sommerferien.

Insgesamt werden jedes Jahr Freizeiten für 21.000 Kinder angeboten. Weitere Infos gibt’s auf den Seiten der Waldheim-Arbeitsgemeinschaft unter www.ferienwaldheime.de

Aber jedes Waldheim ist einzigartig und so auch auch das Waldheim Stötten!

Ein typischer Tag im Waldheim

Der Start in den Tag
Der Waldheimtag beginnt mit der gemeinsamen Busfahrt nach Stötten. Dort angekommen versammeln sich alle Kinder und Mitarbeiter auf der Wiese zum Morgenkreis. Aus noch verschlafenen Mündern ertönt das Lied „Vom Aufgang der Sonne.“ Anschließend gibt es eine Runde Frühsport, bevor dann alle zum Frühstück stürmen.
Vormittagsprogramm
Gut gestärkt machen sich die Gruppen auf Richtung Wald und Wiesen. Dort wartet der Lägerlesbau, ein Geländespiel oder auch eine Olympiade. Für die „Kleinen“ gibt es vor dem Mittagessen die Andacht. Die „Großen“ müssen sich noch ein wenig gedulden.
Leckeres aus der Waldheimküche
Anschließend gibt es für alle Mittagessen. Unsere Mahlzeiten sind abwechslungsreich und kindgerechet, was mit leergegessenen Tellern belohnt wird.
Bei spannenden Geschichten mittendrin sein
Nach dem Mittagessen ist für die „Kleinen“ Mittagsruhe angesagt, das heißt, sie setzten sich in den Schatten, spielen Karten, basteln oder hören eine Geschichte. Die „Großen“ sind in der Zeit bei der Andacht mit spannenden Geschichten und fetzigen Liedern.
Spaß am Nachmittag
Danach haben die Leiterinnen und Leiter für die Kinder wieder ein abwechslungsreiches Gruppenprogramm vorbereitet. Beim Basteln, Spielen, Toben auf der Wiese oder im Wald kommt keine Langeweile auf.
Im Wald wird ein Imbiss serviert
Gegen 15.30 Uhr dröhnt es aus allen Kehlen: „Imbiss!“ Die Kinder werden im Wald und Gelände mit Getränken und einer kleinen Zwischenmahlzeit versorgt.
Vermisst jemand seine Gummistiefel?
Kurz vor dem Tagesende treffen sich wieder alle Kinder und Mitarbeiter auf der Wiese zum Abendkreis. Dort werden die liegengebliebenen Sachen wieder verteilt und wichtige Informationen weitergegeben. Mit dem Abendlied endet der Tag für die Waldheimkinder.
Daheim schläft es sich am Besten
Gemeinsam geht es dann weiter zu den Bussen, welche die Kinder in die verschiedene Einzugsgebiete fahren, wo die Eltern sie dann abholen. Die Kinder übernachten während ihres Waldheimaufenthaltes zuhause. Höhepunkte wie ein großes Geländespiele, das Waldheimfest oder – je nach Wetter ein Wassertag – sind fester Bestandteil im Programm.
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