(2010) Spaß im Waldheim
Geschrieben von: Geislinger Zeitung   
Sonntag, den 15. August 2010 um 15:06 Uhr

Über 250 Kinder und mehrere Hundert Besucher hatten am Samstagmittag ihren Spaß beim Waldheimfest in Stötten.

Das "Waldheim" der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Geislingen gibt es seit 51 Jahren. Es erfreut sich seit eh und je großer Beliebtheit, auch bei den Kindern von weit außerhalb von Geislingen. So kommen die "Waldheimkinder" jeden Sommer bis aus Süßen, Donzdorf und Eislingen nach Stötten. Bisweilen begleiten Omas und Opas, ehemals selbst "Waldheimkinder", ihre Enkel zum traditionellen Waldheimfest auf der Alb.

Über 250 Buben und Mädchen im Alter zwischen sechs und 13 Jahren tummelten sich hier, gleich neben der Kirche, am Samstagnachmittag und hatten ihren Spaß an Spielstraße, Hüpfburg und anderen Aktivitäten.

Eröffnet wurde das Fest mit einem Gottesdienst im Waldheimstil. Vorbereitet hatten diesen die Waldheimleiterin Daniela Hartmann mit ihren Mitarbeitern des Leitungsteams, Martin Geiger, Nina Dangelmaier, Markus Hartmann, Kirsten Rothfuß, Sabrina Heilig und Timo Kriegisch. Thema war eine Kreuzfahrt auf den Spuren von Paulus.

Nach dem Gottesdienst mit seinen fetzigen Liedern begann der Sturm der Besucher auf die Kaffee- und Kuchentheke, den Würstlesgrill und auf anderes Schmackhaftes. Zubereitet wurden die Leckereien von Küchenchefin Rosi Guter mit ihrem elfköpfigen Team. Begehrt war bei den Kindern die Spielstraße mit Dosenwerfen, Eierlauf, Seilhüpfen, Memory oder auch Geheimschrift lesen. Jedes teilnehmende Kind durfte sich zum Ende des Festes hin ein Los ziehen; wer Glück hatte, gewann einen netten Preis. Eltern, Omas und Opas sowie Waldheiminteressierte unterhielten sich derweil im Zelt oder auf der Wiese.

Im Waldheim der evangelischen Gesamtkirchengemeinde wurden in der ersten Ferienwoche von annähernd 100 ehrenamtlichen Helfern im Alter zwischen 15 und 65 Jahren rund 270 Kinder betreut, die aus Geislingen und umgebenden Gemeinden bis hin nach Donzdorf, Böhmenkirch und aus dem Täle kommen. Die Kinder werden morgens um 8 Uhr mit dem Bus nach Stötten gebracht, wo der Tag mit einem Morgenkreis, etwas Frühsport und dem Frühstück beginnt. Absoluter Renner ist dieses Jahr das "Honig-Butter-Brot" nach einem Geheimrezept des Waldheimes. Honig und Butter werden in einem großen Topf vermischt, und dieser Brotaufstrich gelinge erst ab 100 Portionen, sagte Daniela Hartmann.

Lägerlesbau im Wald, Schnitzeljagd, Singen, Spielen und anderes mehr erleben die Kinder in Gruppen von etwa 15 Kindern mit je drei Betreuern bis zum Mittagessen im Waldheim und danach bis kurz vor 18 Uhr. Der erlebnisreiche Tag endet mit einer kleinen Andacht mit Liedern und kurzen Geschichten und der Heimfahrt mit den Bussen.